Bankdrücken: Effektiv trainieren mit einer der bekanntesten Kraftübungen
 

Das Bankdrücken zählt zu den Klassikern im Krafttraining und ist aus den meisten Trainingsplänen kaum wegzudenken. Kein Wunder: Die Übung trainiert mehrere Muskelgruppen gleichzeitig und eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Sportler.
 

Richtig ausgeführt kann Bankdrücken dabei helfen, Kraft aufzubauen, Muskelmasse zu entwickeln und die allgemeine Leistungsfähigkeit zu verbessern.

 

Welche Muskeln werden beim Bankdrücken trainiert?
 

Bankdrücken ist eine sogenannte Grundübung. Das bedeutet, dass mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht werden.
 

Zu den wichtigsten gehören:
 

  • die Brustmuskulatur
     
  • der Trizeps
     
  • die vordere Schultermuskulatur
     

Zusätzlich arbeiten Bauch- und Rückenmuskulatur mit, um den Körper während der Übung zu stabilisieren.

 

Warum ist Bankdrücken so effektiv?
 

Da mehrere Muskeln gleichzeitig arbeiten, lässt sich mit Bankdrücken besonders effizient trainieren. Die Übung eignet sich sowohl für den Muskelaufbau als auch für die Entwicklung von Kraft.
 

Weitere Vorteile sind:
 

  • effektives Training des gesamten Oberkörpers
     
  • Verbesserung der Kraft im Alltag
     
  • vielseitige Trainingsmöglichkeiten durch verschiedene Varianten
     
  • gute Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Grundübungen
     

Gerade deshalb gehört Bankdrücken für viele zu den wichtigsten Übungen im Krafttraining.

 

Die richtige Ausführung
 

Eine saubere Technik ist entscheidend, um die Muskulatur optimal zu beanspruchen und das Verletzungsrisiko zu minimieren.
 

Achte auf folgende Punkte:
 

  • Die Füße stehen stabil auf dem Boden.
     
  • Die Schulterblätter werden leicht nach hinten und unten gezogen.
     
  • Die Hantel wird kontrolliert bis etwa auf Brusthöhe abgesenkt.
     
  • Die Ellenbogen bleiben während der Bewegung unter Kontrolle und werden nicht zu weit abgespreizt.
     
  • Die Hantel wird anschließend gleichmäßig nach oben gedrückt, ohne Schwung zu holen.
     

Wichtig ist, das Gewicht so zu wählen, dass jede Wiederholung sauber ausgeführt werden kann.

 

Häufige Fehler beim Bankdrücken
 

Gerade Einsteiger machen häufig dieselben Fehler:
 

  • zu hohes Trainingsgewicht
     
  • unkontrolliertes Absenken der Hantel
     
  • halbe Bewegungsamplitude
     
  • fehlende Körperspannung
     
  • unruhige Fußposition
     

Wer sich zunächst auf die richtige Technik konzentriert, erzielt langfristig meist bessere Ergebnisse als jemand, der das Gewicht zu schnell steigert.

 

Für wen eignet sich Bankdrücken?
 

Grundsätzlich eignet sich Bankdrücken für nahezu jeden, der seine Kraft und Muskulatur im Oberkörper verbessern möchte.
 

Anfänger sollten die Übung zunächst mit leichtem Gewicht oder einer leeren Langhantel erlernen. Mit zunehmender Erfahrung kann die Belastung schrittweise gesteigert werden.
 

Bei bestehenden Schulterbeschwerden oder Schmerzen während der Übung empfiehlt es sich, die Technik überprüfen zu lassen oder auf alternative Brustübungen auszuweichen.

 

Fazit
 

Bankdrücken gehört zu den effektivsten Grundübungen im Krafttraining. Es stärkt Brust, Schultern und Trizeps gleichzeitig und bildet eine hervorragende Grundlage für den Aufbau eines kräftigen Oberkörpers.
 

Entscheidend für langfristige Fortschritte ist jedoch nicht das höchstmögliche Gewicht, sondern eine saubere Technik und eine kontrollierte Ausführung. Wer auf Qualität statt auf Ego setzt, schafft die besten Voraussetzungen für ein sicheres und erfolgreiches Training.

 

 

 

 

 

 

Autor: Luca Birnbaum

 

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