Motivationskiller erkennen und ausschalten


Was wirklich hilft, wenn’s schwerfällt


Jeder kennt sie: Tage, an denen selbst die Sportschuhe schwerer wirken als sonst. Die Motivation ist weg, der innere Schweinehund hat Hochkonjunktur – und plötzlich gibt es tausend Gründe, heute nicht zu trainieren oder an den eigenen Zielen zu arbeiten.

Die gute Nachricht: Motivation verschwindet nicht einfach grundlos. Sie wird meist von ganz bestimmten Motivationskillern sabotiert. Wer sie erkennt, kann gezielt gegensteuern. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

 

1. Unrealistische Ziele – der Klassiker unter den Motivationskillern


„In vier Wochen zum Traumkörper“ oder „ab jetzt jeden Tag Training“ klingt motivierend, ist aber oft der Anfang vom Ende.

Warum das demotiviert

Zu große oder unrealistische Ziele führen schnell zu:

  • Frustration
     
  • dem Gefühl zu scheitern
     
  • innerem Druck statt Freude
     

Was wirklich hilft

  • Ziele kleiner machen: 
    Statt „10 Kilo abnehmen“ → „2 Trainingseinheiten pro Woche“
     
  • Prozess statt Ergebnis feiern: 
    Jede Einheit zählt
     
  • realistische Zeiträume setzen
     

 Motivation entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Fortschritt.

 

2. Vergleich mit anderen – der stille Energieräuber


Social Media ist voll von perfekt inszenierten Körpern, Erfolgen und Disziplin. Der Vergleich passiert oft unbewusst – und zieht Energie.
 

Warum das gefährlich ist

  • Du vergleichst deinen Alltag mit den Highlights anderer
     
  • Fortschritte wirken plötzlich „zu wenig“
     
  • Das eigene Ziel fühlt sich unerreichbar an
     

Was wirklich hilft

  • Vergleiche dich nur mit deinem früheren Ich
     
  • Social-Media-Konsum bewusst reduzieren
     
  • Fortschritte dokumentieren (Trainingstagebuch, Fotos, Notizen)

 Dein Weg ist einzigartig – und genau das ist deine Stärke.

 

3. Zu viel Druck: „Ich MUSS trainieren“


Motivation stirbt schnell, wenn aus „Ich will“ ein „Ich muss“ wird.

Typische Gedanken

  • „Ich darf keine Einheit verpassen“
     
  • „Wenn ich heute nicht gehe, ist alles umsonst“
     
  • „Ich bin zu schwach, wenn ich pausiere“
     

Was wirklich hilft

  • Training als Investition, nicht als Pflicht sehen
     
  • Pausen bewusst einplanen (Regeneration ist Teil des Erfolgs)
     
  • Sprache ändern:
    anstatt  „Ich muss trainieren“, sag dir selbst  „Ich entscheide mich fürs Training“

Motivation liebt Freiwilligkeit, nicht Zwang.

 

4. Erschöpfung & Stress – unterschätzte Motivationskiller


Manchmal fehlt nicht die Motivation, sondern einfach die Energie.

Woran du das erkennst

  • Dauerhafte Müdigkeit
     
  • Gereiztheit
     
  • Lustlosigkeit trotz klarer Ziele
     

Was wirklich hilft

  • Schlaf priorisieren (ja, wirklich!)
     
  • Training anpassen statt ausfallen lassen (z. B. Mobility statt HIIT)
     
  • Stressquellen ehrlich reflektieren
     

 Mehr Training ist nicht immer die Lösung. Manchmal ist weniger der Schlüssel.

 

5. Fehlende Routinen – Motivation allein reicht nicht


Motivation ist wechselhaft. Routinen bleiben.

Warum Motivation allein nicht reicht

  • Motivation kommt und geht
     
  • Stressige Tage zerstören gute Vorsätze
     
  • Entscheidungen kosten Energie

Was wirklich hilft

  • Feste Trainingszeiten definieren
     
  • Training an bestehende Gewohnheiten koppeln
    (z. B. direkt nach der Arbeit)
     
  • Vorbereitung minimieren (Sporttasche am Vorabend packen)

Je weniger du entscheiden musst, desto öfter ziehst du durch.

 

6. Der wichtigste Punkt: Sei fair zu dir selbst


Motivation bedeutet nicht, immer 100 % zu geben. Sie bedeutet, trotz schwieriger Phasen weiterzumachen – angepasst, ehrlich und ohne Selbstverurteilung.

Manchmal ist Motivation:

  • trotzdem aufzutauchen
     
  • einen Gang runterzuschalten
     
  • nicht aufzugeben
     

Und manchmal ist Motivation einfach: morgen weiterzumachen.

 

Fazit: Motivation ist kein Zufall
 

Motivationskiller gehören dazu – entscheidend ist, wie du mit ihnen umgehst.
Wer sie erkennt, verliert nicht die Kontrolle, sondern gewinnt sie zurück.

Nicht Perfektion bringt dich ans Ziel, sondern Beständigkeit.

Wenn du lernst, Motivation nicht zu erzwingen, sondern klug zu unterstützen, wird Dranbleiben plötzlich viel leichter.

 

 

 

Autor: Luca Birnbaum

 

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